Aktuelles



Zeitraffervideo "FF-Fest"

 -------

Außerplanmäßig: Müllinsel wird gemauert

 -------


"Pracht & Vielfalt einer anderen Welt" - 18-tägige Studienreise nach Nordindien

Demnächst

Baustelle:

Mo., 24. Juli ab 17 Uhr

Di., 25. Juli ab 17 Uhr

Mi., 26. Juli ab 17 Uhr

Do., 27. Juli ab 17 Uhr

Fr., 28. Juli ab 13 Uhr

(Radio-NÖ Sommertour)

Sa., 29. Juli ab 8 Uhr

Baustelle vor einem Jahr

2016 07 21 Beton MT22016 07 23 Schalung

Offizielle Eröffnung

22.10.2017 - 9:00 Uhr

Noch



Countdown
abgelaufen

Waidhofen Website 2017 i

 

Die Geschichte der Feuerwehr Waidhofen

 

Gründung

 

Die freiwillige Feuerwehr Waidhofen wurde am 09.10.1876 gegründet. Dieses Datum geht zurück auf eine Urkunde vom 01.01.1899 in welcher wie folgt zu Lesen steht:

 

Unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit des Prinzregenten Luitpold von Bayern.
Bayerischer Landesfeuerwehrverband
Der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen wird hiermit bestätigt, daß sie als Mitglied des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes und als am 09. Oktober 1876 gegründet in der Grundliste desselben eingetragen ist.

München, am 01. Januar 1899
Bayerischer Landesfeuerwehrverband
L. Lang
Vorsitzender

 

Lange vor der offiziellen Gründung der Feuerwehr Waidhofen besaß unsere Ortschaft selbstverständlich eine funktionierende Feuerschutzorganisation.

Innerhalb aller großen menschlichen Gemeinschaften wurden auch in früheren Zeiten Feuerwehren eingerichtet. Dies bestätigen uns die mittelalterlichen Gesetze und Vorschriften über das Feuerlöschwesen.

 

Diese alten Wehren waren vielfach für größere Bezirke zuständig:

so hatten die Gemeinden Diepoltshofen, Koppenbach und Wangen bis zum Jahre 1880 keine eigenen Wehren. Die Feuerwehr Waidhofen übernahm bis zu diesem Zeitpunkt die Löschdienste.

 

Groß war die Belastung für die kleineren Gemeinden, als sie nun eigene Gerätehäuser, Tragkraftspritzen und sonstige erforderliche Löschgeräte anschaffen mussten.

Wurden noch 1862 die Kosten für die Reparatur der alten Feuerwehrspritze, durchgeführt beim Kupferschmiedemeister Karl Bauer in Schrobenhausen, auf die Gemeinden Waidhofen, Diepoltshofen, Koppenbach und Wangen verteilt, so trugen nun die einzelnen Ortschaften voll die Kosten für Neuerwerb und Erhalt.

 

Aus dieser Zeit stammt die heute noch vorhandene fahrbare Druck- und Langspritze mit Handbetrieb. Sie wurde am 18.12.1882 für 900,-DM von der Feuerlöschmaschinenfabrik Justus Christian Braun in Nürnberg geliefert. Sie wurde neben der Schule in einem Schuppen untergebracht, bis dann um die Jahrhundertwende auf dem Kirchplatz das heutige Feuerwehrgerätehaus erbaut wurde.

 

25-jähriges Gründungsjubiläum

 

Am 23.11.1902 fand das 25-jährige Gründungsjubiläum unserer Wehr statt. Neun Mitgliedern wurde das von König Ludwig II. gestiftete Feuerwehrabzeichen für 25-jährige Dienstzeit verliehen. Der damalige Schriftführer, es war der Mesner Franz Fleischmann, schrieb dazu folgendes:

 

Um 09.00 Uhr vormittags Kirchenzug der Feuerwehr zum Gottesdienst, unter welchem von Herrn Pfarrer Krieg eine der Festfeier vollständig entsprechende Ansprache gehalten wurde.
Nach dem Gottesdienst wurde im Frei'schen Gasthaus, in welchem der Festsaal festlich dekoriert war, der Frühschoppen eingenommen. Auch das Festmahl wurde da gehalten.
Nachmittags 03.00 Uhr wurden im Schulhof vor ausgestellter Feuerwehr den neun Jubilaren vom königlichen Herrn Bezirksamtmann Dilk unter Assistenz des Herrn Bezirksfeuerwehrvertreters Schothmayr das Ehrenabzeichen für 25-jährige Dienstzeit nebst Urkunde ausgehändigt. Die Festesfeier im Frei'schen Gasthaus verlief in der gemütlichsten Weise. Da von einer gewöhnlichen Musik Abstand gehalten wurde, stellte Herr Lehrer Hauerstein sein Klavier zur Verfügung.

 

Diese Beschreibung der Jubiläumsfeier zeigt deutlich, dass die FF Waidhofen seit jeher versteht, Feste in gebührender Weise zu feiern.

 

1912 - 1952

 

Aus den Jahren 1912 - 1952 sind nachfolgende Bestandsaufnahmen überliefert:

 

1912: 38 Mann
3 Leitern, 1 Wagensaug- und Druckpumpe mit Handbetrieb, 1 Schlauchhaspel, 12 Feuereimer, 4 Feuerhaken, 1 Fahne

 

1932: 65 Mann - Uniformen für 11 Mann
1 Leiter, 1 Wagensaug- und Druckpumpe mit Handbetrieb, 1 Schlauchhaspel, 4 Feuerhaken, 170m Schläuche, 1 Schlauchtrockner, 1 Fahne

 

1952: 110 Mann - 15 getragene Uniformen, 3 Reserveuniformen
1 Leiter, 1 Wagensaug- und Druckpumpe mit Handbetrieb, 1 Motorhandtragespritze TS8, 1 Gespannwagen als Einsatzwagen, 1 Schlauchwagen, 110m B-Schläuche, 270m C-Schläuche, 10 Langschläuche für die Motorhandspritze, 1 Schlauchtrockner, 2 Feuerhaken, 1 Fahne

 

Löschwasserversorgung

 

Da seit 1967 im Gemeindebereich von Waidhofen die derzeit größte Gruppenwasserversorgungsanlage des Altlandkreises Schrobenhausen steht, gibt es keine Wasserprobleme bei der Bekämpfung von Bränden.

 

In früheren Zeiten dienten der große Ortsweiher, idyllisch inmitten des Dorfes gelegen, und das sogenannte "Priel" bei Feuersbrünsten als Wasserversorgungsbecken.

So wurde 1954 bei der Vernichtung des Anwesens des Landwirts Josef Kothmayr durch Feuer vom "Priel" bis zum Anwesen eine Schlauchleitung gelegt, da bei eisiger Kälte der Dorfweiher dick zugefroren war. Nach Augenzeugenberichten wollte das Wasser kein Ende nehmen, so stark war die Quelle in diesem Sumpfloch.

Mit dem vorhandenen Schlauchmaterial konnte bei einer notwendigen Brandbekämpfung jedes Anwesen der Ortschaft erreicht werden. Die Ortschaften Rachelsbach und Koppenbach waren auf Bächlein und Gräben, die Ortschaften Diepoltshofen und Laag auf kleinere Weiher angewiesen. Wolfshof, Kaifeck, Haid am Rain, Schenkenau, Seelhof und Gröbern hatten sich eigene Brandweiher geschaffen. Für die Ortschaft Wangen, die Weiler Kothmühle und Mergertsmühle konnte die Paar zu Löschzwecken benutzt werden. Für den entlegenen Weiler Stadel gab es jedoch kaum Möglichkeiten für eine Wasserentnahme zur Bekämpfung von Bränden.

 

Überörtliche Einsätze

 

Die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen war nicht nur im Gemeindebereich aktiv tätig, sondern auch in Hohenwart und Schrobenhausen.

Hohenwart: 1895: Brand in der Taubstummenanstalt Klosterberg
1905: 3 Gebäude fielen den Flammen zum Opfer
1909: Vernichtung von Stall und Stadel des Zwickelbräu

Schrobenhausen: 1922: Brand der Papierfabrik Leinfelder

 

Diese Ereignisse zeugen von der vorzüglichen Einsatzbereitschaft der Waidhofener Wehr. Für die tatkräftige Hilfe beim Brand der Papierfabrik erhielt die Feuerwehr Waidhofen von der Versicherung eine Belohnung von 250,- Mark.

 

Ein großer Brand ereignete sich im Jahr 1977, als durch Blitzschlag Haus und Stadel des Landwirts Martin Lebmeier zu Waidhofen niederbrannten. Durch Blitzschlag wurden ferner im Jahre 1940 das Anwesen des Landwirts Kößler in Koppenbach und 1945 das landwirtschaftliche Gebäude des Landwirts Hermann in Stadel in Brand gesetzt.

 

Zündelnde Kinder waren 1899 für den Wohnhausbrand des Winter Thomas und die Scheune des Schreiner Schweiger in Waidhofen verantwortlich.

 

Stall und Stadel des Rothofbauern fielen 1945 durch Beschuss der Amerikaner und 1961 durch Kurzschluss den Flammen zum Opfer.

 

Die Liste der Brände mit unbekannter Brandursache welche die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen durch tatkräftigen Einsatz bekämpfen half, ließe sich noch lange fortsetzen. Erwähnen sollte man jedoch, dass selbst der Kirchturm der Pfarrkirche 1949 von den Flammen heimgesucht wurde. Auch hier blieb die Brandursache unbekannt.

 

Vorstände der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen:

 

1876 - 1890: Maucher Roman, Bader in Waidhofen
1891 - 1896: Krammer Paul, Landwirt in Waidhofen
1896 - 1918: Schwaiger Josef sen., Schreinermeister in Waidhofen
1918 - 1924: Frei Josef, Landwirt in Waidhofen
1924 - 1927: Schrittenloher Andreas, Landwirt in Waidhofen
1927 - 1935: Schwaiger Josef jun., Schreinermeister in Waidhofen
1935 - 1950: kein Vorstand
1950 - 1951: Riedl Felix, Hilfsarbeiter in Waidhofen
1951 - 1972: Kindler Moritz, Maurer in Waidhofen
1977 - 1983: Wiesbeck Georg, Landwirt in Waidhofen
1983 - 2001: Wenger Joseph, Kraftfahrer in Waidhofen
2001 - 2007: Fasold Josef, Kfz-/Abschleppunternehmer in Waidhofen
2007 - 2013: Leidl Otto, Kaufmännischer Angestellter aus Rachelsbach
2013 - 2019: Friedl Helmut, Kraftfahrer aus Diepoltshofen

 

Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen:

 

1876 - 1890: Schellkopf Johann, Landwirt in Waidhofen und Müller Martin, Bäcker in Waidhofen
1890 - 1898: Moser Wollholdus, Landwirt in Waidhofen
1898 - 1910: Krammer Karl, Landwirt in Waidhofen
1910 - 1913: Krammer Johann, Schmiedemeister in Waidhofen
1913 - 1917: Kramer Karl, Landwirt in Waidhofen
1917 - 1923: Krammer Johann, Schmiedemeister in Waidhofen
1923 - 1931: Schweiger Josef, Gabisbauer in Waidhofen
1931 - 1936: Kißlinger Jakob, Schneidermeister in Waidhofen
1936 - 1945: Erber Josef, Käsereibesitzer in Waidhofen
1945 - 1949: Bichler Martin, Maurer in Waidhofen
1949 - 1962: Graßl Georg, Landwirt in Waidhofen
1962 - 1977: Wiesbeck Georg, Landwirt in Waidhofen
1977 - 1983: Hohenester Albert, Kraftfahrer in Rachelsbach
1983 - 1995: Bichler Ernst, Maurer in Waidhofen
1995 - 2007: Leidl Otto, Kaufmännischer Angestellter aus Rachelsbach
2007 - 2019: Dormeier Robert, Industriebetriebswirt aus Rachelsbach

 

Fotos unseres Besuches 2004:

 

Waidhofen2004 1Waidhofen2004 4Waidhofen2004 2Waidhofen2004 3Waidhofen2004 5Waidhofen2004 6

FF-Einsätze in NÖ

Status des NÖ Alarmierungsnetzes

 

Aktuelles Wetter

 

 

Unwetterzentrale

Aktuelle Unwetterwarnungen für Österreich

 

Wetterradar

 

Müll-Abfuhrplan

gvu stpoelten

 

FF-Logo

Feuerwehr Logo HZ

 

Kontakte

kontakte