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Sa., 01. Oktober 2022

Zivilschutz - Probealarm

 

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2021 10 29 KHD 1Am Freitagnachmittag wurde unser KHD-Zug von einem weiteren KHD-Zug aus dem Pielachtal abgelöst. Der Katastropheneinsatz ist somit für die FF Hain-Zagging nach über 50 Stunden beendet. Andere Einheiten bleiben weiterhin mit ca. 500 Kameraden im Einsatz, um den Waldbrand bei Hirschwang a. d. Rax zu bekämpfen, bzw. die weitere Ausbreitung zu verhindern.

 

 

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung unseres Einsatzes:

 

 

 

Am Mittwoch wurde der "Pumpen-Zug" (6. Zug) der 17. KHD-Bereitschaft in das Katastrophengebiet nach Hirschwang a. d. Rax alarmiert. So machten wir uns mit unserem VFA, beladen mit den Rollcontainern für Löschangriff und Saugstelle und zusätzlichen B-Schläuchen, auf zum Treffpunkt in Traismauer. Von dort fuhren wir im Konvoi mit 7 Einsatzfahrzeugen Richtung Hirschwang a.d. Rax.

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Nachdem wir auf dem Parkplatz der Talstation der Rax-Seilbahn unseren Platz eingenommen haben, gab es auch schon den Einsatzbefehl: mit mehreren Tragkraftspritzen (TS) soll in der Schwarza angesaugt werden und so eine Wasserversorgung für die Großtanklöschfahrzeuge (GTLF) hinter uns auf der B27 hergestellt werden. Ziel war es hier mit einer Wasserwand durch die Wasserwerfer der GTLFs einen möglichen Funkenflug von der westlichen Schneeberg-Seite auf die Rax zu verhindern. Durch den vorhergesagten starken Wind aus südöstlicher Richtung, war hier eine Ausbreitung durch das Höllental befürchtet worden - dieser Fall ist bisher zum Glück noch nicht eingetroffen.

 

Nachdem alles aufgebaut war, wurde im Schichtbetrieb bei den Tragkraftspritzen die Stellung gehalten, um so ein rasches Eingreifen zu ermöglichen. So wurde die Nacht mit mehr oder weniger ausreichend Schlaf verbracht. Um ca. 2:00 Uhr wurde auch noch eine weitere TS in Stellung gebracht, um auf der gegenüberliegenden Seite der Schwarza Glutnester zu bekämpfen. Außerdem führte ein Trupp einen direkten Löschangriff auf den steilen Hängen im Wald durch. Es handelte sich hier um keinen Waldbrand im eigentlichen Sinn, sondern um einen Bodenbrand. Immer wieder flackerten Glutnester auf, der Brand verbreitet sich jedoch unsichtbar im Boden. Außerdem kam es durch herabfallende, glühende Wurzelstöcke immer wieder zu weiteren Brandherden.

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Am Donnerstagnachmittag wurde dann noch eine weitere Schlauchleitung zu höher gelegenen GTLFs gelegt. Auch hier kam wieder unser VFA zum Einsatz. Um 16:00 Uhr kam dann endlich die ersehnte interne Ablöse durch vier Kameraden der FF Hain-Zagging. Auch hier war wieder ein 24-Stunden-Dienst geplant. Am Freitag wurden wieder einige GTLF und TS abgezogen und auf der Ost-Seite des Hanges in Stellung gebracht, da sich nun das Feuer hier rasch ausgebreitet hat. Gegen 16:00 Uhr wurden schließlich unsere Kameraden sowie der gesamte 6. Zug von einem KHD-Zug aus dem Pielachtal abgelöst - lediglich die Schlauchleitungen blieben aufgebaut, die TS wurden getauscht. Zurück im FF-Haus wurden dann noch die Geräte versorgt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

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