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Pressemitteilung zur Unterabschnittsübung in der Pfarrkirche Kleinhain am 16. April

 

Große Einsatzübung in Pfarrkirche Kleinhain

Nicht einmal 24 Stunden nach dem verheerenden Brand in der Kirche Notre Dame in Paris übte die FF Hain-Zagging am 16. April 2019 gemeinsam mit dem Unterabschnitt ebendieses Szenario in der Pfarrkirche Kleinhain:

Übungsannahme war ein Brandanschlag auf die Kirche, wobei die Türen mit brennendem Holz verbarrikadiert und somit die Gottesdienstbesucher eingeschlossen waren. Es galt somit eine ganze Reihe von Einzelaufgaben gemeinsam zu meistern.

Mit dabei waren neben den Feuerwehren Hain-Zagging, Statzendorf und Kuffern (= Unterabschnitt 8 des FF-Abschnittes Herzogenburg) auch die FF Herzogenburg mit der Drehleiter, sowie das Rote Kreuz mit einem eigenen Einsatzleiter für die Großeinsatz-Koordinierung und ein Notarzt.

Geübt wird neben dem Löschangriff auch die Rettung und Bergung von Verletzten aus dem schwer zugängigen Kirchturm, die Bergung wertvoller Kunst- und Kirchengüter, die Rettung von eingeschlossenen Personen in der Pfarrkirche, deren erstmedizinische Versorgung samt dem gesicherten Transport mit einem Patienten-Leitsystem zu einem Versorgungszentrum.

 

"Wichtig" - "Interessant" - "Real" - "Herausforderung"

so lauteten einige der Kommentare der Übungsteilnehmer an dieser Unterabschnittsübung, vermutlich die erste Feuerwehrübung in der Pfarrkirche Kleinhain überhaupt. Der verheerende Großbrand in Paris bot einen zusätzlichen und sehr realen aktuellen Hintergrund, auch wenn das Übungsobjekt schon lange festgelegt war.

Vielleicht nahmen auch deshalb gleich 70 Kameraden an dieser Übung teil, an der auch das Rote Kreuz, und mit Dr. David Hauer aus Großrust, auch ein Notarzt mit dabei war - auch für sie war diese Übung sehr herausfordernd und "super real".

 

Evakuierung der Kirchenbesucher

Bei jedem Einsatz steht die Rettung von Menschenleben an 1. Stelle, so natürlich auch bei dieser Übung, bei der die Evakuierung der Pfarrkirche durch die Feuerwehr und das folgenden Personenleitsystem durch die Rettung geprobt wurde.

Daneben galt es aber auch, sakrale Kunst- und Wertgegenstände zu bergen: geübt wurde das am abnehmbaren Fastenbild, sowie an liturgischen Gegenständen, wie Monstranz, Kelch und Kruzifix (übungsbedingt dargestellt durch FF-Pokale!)

 

Rettung aus dem Kirchturm

Als eine echte Herausforderung stellte sich die Rettung eines Verletzten aus der Glockenstube im Kirchturm dar: der schmale Aufgang zur Chorempore, der noch schmalere Zugang hinter die Orgel zum Einstieg in den Turm, dann die schmalen und steilen Holzstufen über mehrere Etagen bis zur Glockenkammer in ca. 25 m Höhe - allesamt eine große Herausforderung, zumal es keine Beleuchtung gibt.

Trotz aller Plage, die eine derartige Bergung bringt, so ist diese doch wesentlich schneller als von außen mit der Drehleiter - solange es der medizinische Zustand erlaubt.

So manchem Kameraden wurde bei dieser Arbeit richtig warm, zumal auf den Stufen jeweils nur 2 Personen gleichzeitig die Trage samt Verletzten tragen konnten und zusätzliche Sicherungen eingesetzt werden mussten. Aufgrund der beengten Verhältnisse konnte auch keine der üblichen Bergeausrüstungen verwendet werden.

 

Löschangriff

Der Löschangriff auf ein so hohes Gebäude stellt naturgemäß große Anforderungen: so wurde zu dieser Übung auch die Drehleiter der FF Herzogenburg-Stadt angefordert.

Zur Wasserversorgung wurde das notwendige Löschwasser aus dem Hydrantennetz und aus der nahen Zisterne herangezogen, eingesetzt wurden auch sehr viele Atemschutztrupps.

Das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzgruppen funktionierte wieder sehr gut, für die Übung musste auch eine Fahrbahn der L100 gesperrt werden (was einige Autofahrer gar nicht einsehen wollten!), im Ernstfall wird die Straße sicher völlig gesperrt.

 

Übungsabschluss

Nach der erfolgreichen Übung wurde zur Nachbesprechung ins FF-Haus geladen, wo Kommandant Franz Holzmann sich besonders dankbar für die Unterstützung zeigte, einerseits bei H. Pfarrer Leopold, der eigens eine Hl. Messe zelebriert hat, um eine authentische Atmosphäre zu schaffen, aber auch den Kirchenbesucher, die anschließend bereit waren, sich "retten" zu lassen, zum anderen bei den vielen engagierten aktiven Übungsteilnehmern und deren großer Disziplin.

Anschließend wurde alle, Teilnehmer und "Komparsen" zum Essen eingeladen, wo so "auf die Schnelle" über 100 Personen verköstigt wurden - Danke somit auch der Küchenmannschaft und den Helfern!

Als direkte Folge dieser Übung soll die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit der Einsatzleitung des Roten Kreuzes intensiviert werden.

 

Unterabschnittskommandant Johann Schuster legte Funktion zurück

Diese Übung war die letzte der „Ära“ von Johann "Johnny" Schuster, der nach 18 Dienstjahren als Unterabschnittskommandant im Feuerwehrunterabschnitt 8 seine Funktion zurücklegte. Dafür wurde ihm im Rahmen der Unterabschnittsübung gedankt und er mit einer Urkunde und einem großen "St. Florian" für seine verdienstvolle Tätigkeit geehrt.

Die Kommandanten und Kdt.-Stv. der 3 betroffenen Wehren Hain-Zagging, Statzendorf und Kuffern werden - nach Besprechung über mögliche Unterabschnittsumbildungen – in Kürze einen Nachfolger wählen.

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